Räumliche
Balanceverteilungen
Wie es ist und doch nicht ist
Die
Verortung ist Leitfaden meiner künstlerischen und theoretischen
Arbeit. Die daraus entwickelten Ortsuntersuchungen sind
gleichzeitig Spurensuche und Utopie. Die Koexidenzbeziehungen
des Ortes erwecken mein Interesse. Der Raum als Ausgangsposition
für jede Verortung ist zeitlich und geschichtlich kontextualisiert.
In ihm wirken die Ebenen des Vergangenen in das Jetzt und
beeinflussen das Später.
Alles ist Nebeneinander und Gleichzeitig.
Meine Malereien und Zeichnungen sind Imaginationen von Räumen,
mit Bezügen ins Reale wie ins Abstrakte.
Es
gibt keinen konkreten Ort, den ich als Heimat bezeichnen
kann.
Meine Großeltern kommen aus einem Land (Jugoslawien),
das es nicht mehr gibt. Meine Eltern konnten sich nie für
einen Ort entscheiden und wurden nie sesshaft. Ich bin in
einem Zwischenraum zwischen mehr als zwei unterschiedlichen
kulturellen und sozialen Welten aufgewachsen.
Das
Thema Verortung ist der Leitfaden meiner künstlerischen
und theoretischen Arbeit. Die Ortsuntersuchungen, die ich
in meiner künstlerischen Arbeit anstelle, sind gleichzeitig
Spurensuche und Utopie.
Ich
verstehe Kunst als eine Art Systemforschung, die mögliche
Modelle oder Teile der Umwelt in ihren wechselwirkenden
Bezügen und Beziehungen untersucht. Meine Malereien
und Zeichnungen sind Imaginationen von Räumen, mit
Bezügen ins Realen wie ins Abstrakte.
Vita
1978
geboren in München als Tochter eines serbischen Vaters
und einer deutschen Mutter.
Während der Schulzeit 9 Umzüge innerhalb Deutschlands.
1999 Studium der visuellen Kommunikation an der Hochschule
für Gestaltung Offenbach mit Schwerpunkt Malerei bei
Adam Jankowski.
2003-2007 Stipendium der Stiftung des deutschen Volkes
2003-2004 Stipendium der Johannes-Moosbach-Stiftung
2006 Geburt meines Sohnes Jaromir
2007 Diplomabschluss
seit 2007 freischaffende Künstlerin
lebt und arbeitet in Berlin
Ausstellungen
2008
„Mulhouse 008 – l´exposition d´art
contemporain“ Parc des Expositions, Mulhouse / „Menschenskinder“
Zimmergalerie ml_44, einführende Worte von Jean Christophe
Ammann, Frankfurt /"Utopie des Raumes" Kyrgyz
National Museum of Fine, Kirgisien Arts / Gründung
des Kunstraums „Dreiraum“ Offenbach, Eröffnungsausstellung
„Dreiraum 1b“
2007 „Kleine Formate“ Galerie D21, Dresden „Bilderbasar
I“ Atelier Geleitsstraße 103 Offenbach /„Höhere
Mächte befahlen – rechte obere Ecke schwarz malen“
Diplom – Präsentation der Hochschule für
Gestaltung Offenbach/ HfG-Rundgang – Raumfüllende
Präsentation der Serie „Pag“ im Isenburger
Schloss, Offenbach
2006 „Kunstansichten – roter Mondhund und tschechische
Facetten“ Atelier
Geleitsstraße 103, Offenbach/ „Open Doors“
Atelierfrankfurt, Frankfurt
„Frankfurter Künstler“ Ausstellungshalle
Schulstraße 1a, Frankfurt
2005 Ernst & Young Kunstauktion, Museum für Angewandte
Kunst, Frankfurt
Teilnahme an der Jahresausstellung des Atelierfrankfurt/
„Kunstansichten – vorzeitige Bezüge“
Atelier Geleitsstraße 103, Offenbach
2004 Malerklassenausstellung, Ausstellungsraum machtwerke
b24, Offenbach/ „Edition 0“ Eröffnungsausstellung
des Atelierhauses Atelierfrankfurt / „annuale“
Ausstellung der Sommerakademie der Studienstiftung in Görlitz
2003 „Kunstpositionen“, Allgemeine Hypothekenbank
/ Rheinboden-Stiftung, Frankfurt / „Unbekannte Landschaften“
Ausstellungshalle Fahrradhalle, Offenbach